Polen: Grünes Licht für Düngerbeihilfen

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Der Krimi um die von Polen bei der Europäischen Kommission beantragten Subventionen für Düngerkäufe ist nach monatelangem Hin und Her vorbei. Die EU-Kommission hat am Dienstag vergangener Woche den staatlichen Beihilfen im Umfang von umgerechnet rund 836 Mio. € zugestimmt. Die genehmigten Hilfen werden im Rahmen des Programms zur Unterstützung des Agrarsektors gegen die Folgen des Ukraine-kriegs ausgezahlt. Damit kann die Regierung in Warschau ihr Stützungsprogramm umsetzen. Landwirte, die zwischen dem 1. September 2021 und dem 15. Mai 2022 Mineraldünger bezogen haben beziehungsweise noch zukaufen, können nun auf Antrag eine Kofinanzierung für den Erwerb erhalten. Der Zuschuss wird laut der polnischen Staatskanzlei für bis zu 50 ha pro Betrieb gewährt und beträgt umgerechnet rund 107 € pro Hektar Ackerland. Für Grünland gilt ein Zuschuss in halber Höhe. Hochgerechnet entspricht dies einem Zuschuss von etwa 320 € pro Tonne Dünger. Die Beihilfen dürfen allerdings  laut Kommission die Grenze von umgerechnet 7 540 € pro Betrieb nicht übersteigen und müssen bis Ende des Jahres ausgezahlt werden.