Preisverhandlungen abgeschlossen

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Der Interessenverband Zuckerrübenanbau Mitte (IVM), der Zusammenschluss des Zuckerrübenanbauerverbandes Könnern (ZRAV), der Rheinische Rübenbauer-­Verband (RRV) und Pfeifer & Langen haben sich auf die Vertragsgrundlage für den zukünftigen Zuckerrübenanbau verständigt. Ziel sind die Sicherstellung ­eines nachhaltigen Rübenanbaus, einer ausreichenden Rübenversorgung sowie langfristige Preissicherheit und Liquidität für die Betriebe. Der Rübenpreis 2018/19 wird angehoben und die Preisabsicherung für die Rübenanbauer wird zukünftig deutlich erhöht. Die Grundsätze des bisherigen Rübenpreissystems mit Flexpreismodell und Sicherheitsmodell werden ab 2020 fortgeführt. Ab 2020 gilt ein Rübengrundpreis von mindestens 18,50 €/t Rüben bei 16,0 % Pol., um das Marktrisiko für die Rübenanbauer zu reduzieren. Im Gegenzug erfolgt bei hohen Zuckerverkaufserlösen eine Anpassung der Erlösbeteiligung. Neu ist die frei wählbare Vertragslaufzeit von einem bis drei Jahren und dass Flexpreis- und Sicherheitsmodell einzelbetrieblich frei kombinierbar sind, solange in der Vertragsregion Rheinland der Anteil des Sicherheitsmodells 50 % nicht übersteigt. Bezahlungsmodalitäten und -termine bleiben unverändert. Beibehalten werden auch die Zuckergehaltszu-/-abschlag von durchgehend +/- 7 % je % Zuckergehalt sowie die Absicherung des Risikos der Langzeitlagerung im Feld über einen Fonds gegen Frostschäden. Außerdem bleibt die Abnahmegarantie für alle Rüben.