Privater Pflanzenschutz

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Die Kritik an der Landwirtschaft für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die Forderungen nach deren Verbot werden in den Medien zunehmend präsenter. Interessant ist diesbezüglich ein Bericht, den das Magazin Stern am 12. August veröffentlichte. Denn dieser zeigt, dass im Vergleich zu Hobbygärtnern die Landwirte wenig spritzen. In Deutschland würden grob geschätzt 20 Mio. Hausgärten und 1 Mio. Schrebergärten insgesamt eine Fläche von 930 000 ha ergeben. Auf diesem Gebiet, das laut Stern zehnmal so groß ist wie Berlin, würden pro Jahr 6 220 t Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Das sind 6,7 kg/ha. Auf einem landwirtschaftlich genutzten Hektar seien es hingegen nur 5,2 kg. „Der konventionell wirtschaftende Bauer ist also weniger spritzwütig als der Gartenfreund“, lautet die Schlussfolgerung des Magazins. Zu der hohen Menge kämen zwei weitere Probleme: Die fehlende Sachkunde der Hobbygärtner im Umgang mit den Pflanzenschutzmitteln und die teilweise illegale Beschaffung von in Deutschland verbotenen Stoffen.
Den Link zum Stern-Artikel „Der Mörder ist immer der Gärtner: Ausgerechnet Hobbygärtner setzen hemmungslos auf Chemikalien“ finden Sie hier.