Das zu der Familie der Korbblütler gehörende JKK zählt neben der Herbstzeitlosen und weiteren Kreuzkrautarten zweifelsohne zu den giftigsten Pflanzenarten des Grünlandes. Es enthält etwa ein Dutzend verschiedene Pyrrolizidin-Alkaloide (PA). Primär sind aber nicht PA giftig, sondern deren enzymatisch abgebaute Stoffwechselprodukte (Pyrrole), die vor allem leberschädigend wirken. Die Giftstoffe können sich über die kontinuierliche Aufnahme über das Futter in der Leber langsam anreichern und führen dann zu den chronischen Lebervergiftungen. Vergiftungen bei Tieren äußern sich meist zunächst diffus und unspezifisch und können von Tierhaltern und auch Tierärzten ursächlich oftmals nicht einer Vergiftung mit JKK zugeordnet werden, siehe dazu den Kasten. Pferde und Rinder reagieren deutlich empfindlicher als Schafe und Ziegen.
Lesen Sie mehr in LZ 25-2020, S. 27