Die Mähdrescher werden immer größer und teurer. Da kommt irgendwann die Frage auf, ob sich ein Eigener noch rechnet. Zur Beantwortung skizziert Dr. Mathias Schindler, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, einige Berechnungen.
Ganzjährig einsetzbare Schlepper erreichen oft eine Auslastung, um zu üblichen Verrechnungssätzen kostendeckend zu fahren. Saisonal einsetzbare (Ernte-)Maschinen brauchen neben den witterungsbedingt möglichen Bergungszeitfenstern auch lokalen Erntebedarf – insbesondere, wenn 250 000 € investiert werden sollen.
Besteht eine Fruchtfolge zukünftig nicht mehr nur aus über 25 % Rüben oder Raps, 50 % Winterweizen und entsprechend Restfläche an Wintergerste, weitet sich teilweise die Einsatzfläche – bei Verzicht auf einige Rübenprozent – fast immer jedoch das Einsatzzeitfenster und damit auch die erreichbare jährliche Auslastung, die neben der Verweildauer des Mähdreschers im Betrieb und der Schlaggröße zu den Hauptbestimmungsfaktoren in der Kostenrechnung zählt.
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