Nach dem warmen Wochenende der 15. Kalenderwoche, an dem in den Niederungslagen bereits das erste Ackergras und zum Teil auch Grünland geerntet wurden, gingen in den darauffolgenden Tagen die Tages- und Nachttemperaturen deutlich zurück. Ebenso regnete es vor allem in der vergangenen Woche sehr ergiebig. Bei dieser Witterung waren die Ertragsbildung und die physiologische Reifeentwicklung beim Ackergras und vor allem beim Grünland sehr verhalten.
Am Prüfstandort Riswick gab es im Durchschnitt tägliche Zuwachsraten beim Welschen Weidelgras von immerhin 1,7 dt/ha Trockenmasse (TM). Zu Beginn der vergangenen Woche war in der Sortenprüfung des Welschen Weidelgrases die Ähre knapp über dem zweiten Knoten und das Fahnenblatt schob. Inzwischen ist die optimale Schnittreife beim Welschen Weidelgras weitgehend erreicht. Der Rohprotein-Gehalt war zuletzt mit 11,2 % in der TM relativ gering, während der Zuckergehalt bei knapp 24 % lag. Dies ist vor dem Hintergrund der niedrigen Temperaturen auf die geringe Zuckerveratmung zurückzuführen.
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