Rheinische Rübenbauern im Aussaatzeitplan

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Im Rheinland stand zum Gründonnerstag die Aussaat der Zuckerrüben größtenteils noch aus, da auf vielen Standorten die Bodentemperaturen für das Keimen und Auflaufen der Samen noch nicht ausreichten. Wie der Rheinische Rübenbauer-Verband (RRV) berichtete, hat sich ein Aussaattermin Ende März beziehungsweise Anfang April langjährig als günstig erwiesen. Vor diesem Hintergrund lägen die rheinischen Rübenanbauer genau im „Zeitplan“, so der RRV in Bonn. Er wies auch darauf hin, dass die Rübenaussaat in diesem Jahr die letzte unter den Vorgaben der bisherigen Zuckermarktordnung mit Zuckerquoten und Rübenmindestpreis sei. Für das aktuelle Anbaujahr ist dem RRV zufolge wieder mit einer leichten Ausdehnung der Rübenanbaufläche gegenüber 2015 zu rechnen. Infolge der Rekordernte 2014 war der Anbau im vergangenen Jahr deutlich eingeschränkt worden. Diese Anbaueinschränkung dürfte 2016 laut RRV zu einem größeren Teil wieder rückgängig gemacht werden. Der Verband hob auch die große Bedeutung der konventionell biologischen Krankheitsbekämpfung im modernen Zuckerrübenanbau hervor. Sie sei ein wichtiges Element der künftigen Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Zuckerrübenanbaus. Diese auf allen Ebenen zu stärken – und damit auch auf dem Gebiet der Produktionstechnik – sei ein „Muss“, um unter den künftig verschärften Wettbewerbsbedingungen auf dem EU-Zuckermarkt bestehen zu können, betonte der RRV. Deshalb werde dieser Bereich in den kommenden Jahren auch ein zentraler Bestandteil der Verbandsaktivitäten bleiben.