Erstmals wird jetzt Saatgut rheinischer Gemüsesorten im Internationalen Saatguttresor in Spitzbergen eingelagert. Dort liegen bekanntlich Samen von Nahrungspflanzen aus der ganzen Welt dauerhaft bei -18 °C. Auf dem Weg nach Norwegen ist laut Hochschulangaben Saatgut der Schalenerbse „Kleine Rheinländerin“, der Wirsingkohl „Bonner Advent“, die Tomate „Bonner Beste“ oder der Feldsalat „Kölner Palm“. Zudem werden künftig Samen des Spinats „Rheinischer Riese“, der Gurkensorte „Vorgebirgstrauben“ sowie der drei Kopfsalatsorten „Bonner Bester“, „Rheingold“ und „Rhenania“ in Spitzbergen gelagert. Im Nutzpflanzengarten der Universität Bonn erhalten und vermehren die Mitarbeiter laut Hochschulangaben seit vielen Jahren typische Sorten aus dem Rheinland. Die Gemüsesorten würden im Nutzpflanzengarten angebaut und das Saatgut werde an interessierte Besucher abgegeben. Bei Veranstaltungen und Ausstellungen erhielten Besucher regelmäßig Informationen dazu. Aktuell gebe es im Nutzpflanzengarten rund 25 verschiedene Gemüsesorten in Erhaltungskultur.