Rinder füttern oder füttern lassen?

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Wer in Technik investiert, erwartet mindestens einen deutlichen arbeitswirtschaftlichen Vorteil. Dr. Mathias Schindler, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, analysiert am Beispiel der Rinderfütterung, wie sich das mit relativ einfachen Berechnungen überprüfen lässt.

 

Vor einigen Jahren wurde der alte Futterverteiler noch einmal durch einen neuen, vermeintlich günstig erworbenen gebrauchten ersetzt. Die Technik war bekannt, solide und robust. Die mehrfachen Arbeitsgänge bis zur händischen Mineralfutterzugabe eingespielt – „never change a running system!“ Oder vielleicht doch? Spätestens beim anstehenden Generationswechsel kommt das wieder auf den Prüfstand, zumal Beobachtungen bei den besser mechanisierten Nachbarn zeigen, dass die viel schneller mit dem Füttern fertig sind – schon seit mehreren Jahren. Wer sich nicht mit Mutmaßungen zufriedengibt, ob sich dies auch für den eigenen Betrieb lohnt, der sollte etwas Arbeit in eine Tabellenkalkulation stecken.

 

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