RLV Ehrenamtlichen-Seminar

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

um die schwierigen Märkte ging es beim RLV-Ehrenamtlichenseminar in der vergangenen Woche. Überraschend war, dass alle Referenten von der Vermarktungsseite herausstellten: Der deutsche Markt ist oft nicht gewinnbringend. Die Lebensmittelpreise sind extrem niedrig, die Margen für die Landwirte werden immer geringer – man verdient mehr „an“ der Landwirtschaft als „mit“ ihr. Ein Grund dafür ist sicher, dass die Konzentration der verarbeitenden Unternehmen und vor allem des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) viel zu groß ist. Verwunderlich, dass das Kartellamt niemals einschreitet. Aber es wurde auch klar: Aufgeben ist keine Option! Auswege bietet da vor allem das Ausland, das die deutschen Produkte für ihre sehr gute Qualität, Sicherheit und Transparenz schätzt und kauft. So können die deutschen Unternehmen mehr Wertschöpfung erzielen. Lesen Sie dazu mehr ab S. 10.

Trotz der aktuellen Krise können die Landwirte positiv bleiben. In Deutschland findet die Landwirtschaft beste Bedingungen, Lebensmittel zu produzieren. Das Klima ist mild, es gibt genug Wasser und gute Böden. Die immer neuen Auflagen des LEHs suggerieren hingegen, dass deutsche Landwirte nicht nachhaltig produzieren und dringend ein schlechtes Gewissen haben müssten. So ein Quatsch! Bauern sind nicht das Problem, sie sind die Lösung, meint auch

Ihre LZ-Redaktion

Andrea Bahrenberg