Rückenwind für zügige Überarbeitung

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Das Konzept der sogenannten Verbände-Allianz für eine grundlegende Überarbeitung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes stößt auf breite Zustimmung. Das ist nach Angaben von Beteiligten ein wichtiges Ergebnis eines Treffens der Vertreter von 36 Verbänden und Unternehmen der Wertschöpfungskette mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer am Dienstag (7.10.) in Berlin. In den Reihen der Allianz wertet man den Austausch als „Durchbruch“. Aus Sicht der Wertschöpfungskette sei der Weg frei für eine schnelle und praxisnahe Umsetzung eines novellierten staatlichen Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes.

 

Ob das allerdings wie vorgesehen bis zum 1. März 2026 gelingt, sei offen, hieß es nach der Unterredung aus dem Teilnehmerkreis. Keinesfalls dürfe das Gesetz in seiner bisherigen Fassung in Kraft treten, weder im kommenden Frühjahr noch später. Gegebenenfalls müsse man den Start der verpflichtenden Tierhaltungskennzeichnung noch einmal verschieben. Klar sei allerdings, dass alle Beteiligten die staatliche Tierhaltungskennzeichnung wollten. „Das stellt niemand mehr infrage“, so ein Teilnehmer.

 

AgE