Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG, Köln (RWZ) und die Raiffeisen Waren GmbH Kassel (RW) haben heute mitgeteilt, dass sie Kooperationsmöglichkeiten in ausgewählten Geschäftsbereichen ausloten. Die entsprechenden Gespräche würden sich allerdings noch in der Anfangsphase befinden. Auf Nachfrage der LZ teilte die RWZ mit, dass die Gespräche ergebnisoffen geführt werden. Es ginge darum herauszufinden, wo sich die Stärken der beiden Hauptgenossenschaften ergänzen könnten.
Schnittmengen gäbe es regional, insbesondere in den neuen Bundesländern und fachlich im Agrargeschäft, erklärten RWZ-Vorstandschef Christoph Kempkes sowie Mario Soose, Vorsitzender der RW-Geschäftsführung in einer Pressemitteilung. Die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit beider Unternehmen sei durch mögliche selektive Kooperationen nicht tangiert. Kempkes und Soose betonen in Anbetracht der Herausforderungen in der Agrarbranche die Notwendigkeit sinnvoller Allianzen zur Sicherstellung von Zukunftsfähigkeit und strategischer Weiterentwicklung. Die Chemie zwischen den beiden Häusern würde gut passen. Wenn man durch die Zusammenarbeit stärker werden würde und vor allem leistungsfähiger, sei das „im Endeffekt auch gut für unsere landwirtschaftliche Kundschaft“, werden Kempkes und Soose zitiert.