Der Saatgutwechsel im deutschen Getreideanbau hat sich im Wirtschaftsjahr 2018/19 im Vergleich zum Vorjahr verringert. Wie der Gemeinschaftsfonds Saatgetreide (GFS) berichtet, wurde zur Ernte 2018 auf 52 % der insgesamt etwa 5,8 Mio. ha umfassenden Halmgetreidefläche Zertifiziertes Saatgut angebaut. Im Vergleich zum vorherigen Wirtschaftsjahr bedeutete das einen Rückgang des Saatgutwechsels um 4 Prozentpunkte. Während beim deutlich geringer zu Buche schlagenden Sommergetreide der Saatgutwechsel von 52 % auf 56 % stieg, nahm dieser beim Wintergetreide von 57 % auf 52 % ab. In den Wirtschaftsjahren 2016/17 und 2017/18 hatte sich der Saatgutwechsel auf jeweils 56 % belaufen.