Muttermilch ist das Beste für das Kind. Aber wenn die Mutter nicht stillen kann oder möchte, gibt es in Drogerie- und Supermärkten eine große Auswahl an industrieller Säuglingsnahrung. Auch hiermit kann das Kind gut versorgt werden. Ernährungsberaterin Hanna Wirtz verrät, worauf man achten sollte.
Industrielle Säuglingsnahrung wird unterteilt in:
- Säuglings-Anfangsnahrung (Pré und 1),
- -Folgenahrung (2 und 3),
- -Spezialnahrung.
Der Gesetzgeber regelt die Zusammensetzung, die Definition und die Zubereitung von Säuglingsanfangs- und -folgenahrung. Dies führt dazu, dass sich handelsübliche Säuglingsnahrung kaum voneinander unterscheidet. Es ist vorgeschrieben, welche Konzentrationen von Mineralstoffen, Vitaminen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Milch enthalten sein müssen. Auch der Energiegehalt ist definiert. Als Proteinquelle für Säuglingsnahrung dürfen Kuhmilchprotein, Sojaprotein oder Ziegenmilchprotein eingesetzt werden. Zusätzlich ist festgelegt, dass der Proteingehalt eine bestimmte Konzentration nicht übersteigen darf. Durch diese gesetzlichen Regelungen wird sichergestellt, dass unabhängig von Marken und Preisen alle zugelassenen Säuglingsnahrungen den vorgeschriebenen Gehalt an Energie und Nährstoffen enthalten.
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