Lange Jahre fristeten die Gläser mit der prägnanten Erdbeere ein eher tristes Dasein in Omas Keller. Eingelagert hinter Glas fand man hier Früchte und Gemüse aus längst vergangenen Sommern, haltbar gemacht für eine gefühlte Ewigkeit. Doch inzwischen hat ein neuer Boom eingesetzt: als Dessertschüsselchen für Buffets kommen die kleinen Weck-Gläschen zum Einsatz, in Sturzgläsern werden Brot oder Kuchen gebacken, in die Saftflaschen, die in Bonn-Duisdorf produziert werden – hier sitzt das Glaswerk von Weck – werden mit Backmischungen geschichtet oder die selbst gemachte Kräuterlimonade stilecht mit einem Metallstrohhalm in ihnen serviert. Kurz: Weck liegt wieder im Trend.
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