Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellt in ihrer Stellungnahme heraus, dass die Kommission eingesetzt wurde, „als Landwirte gegen Umweltpolitik auf die Straße gingen“. Sie ende nun mit einem Konsens, der ausdrücklich Klima- und Naturschutzziele unterstreiche und „zugleich die Zukunft der Landwirtschaft als gesamtgesellschaftliche Aufgabe hervorhebt“. Schulze wertet das als enorme Leistung. Was bei der Kohlekommission gelungen sei, könne auch für die Landwirtschaft gelingen. Die Zukunftskommission Landwirtschaft habe es geschafft, „einen gesellschaftlichen Konsens zu erarbeiten über einen gemeinsamen Weg hin zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft“. Ein solcher Interessenausgleich hat Schulze zufolge „in diesem lange sehr umstrittenen Politikfeld“ einen „enorm hohen Wert“. Die Kommission nähme das gesamte Ernährungssystem in den Blick und schaffe damit ein gemeinsames Zukunftsbild. Schulze nimmt dabei für sich in Anspruch, dass das Bundesumweltministerium ein solches „schon vor Jahren als neuen Gesellschaftsvertrag für die Landwirtschaft in die Debatte eingebracht“ habe. Sie sieht nun eine „Chance für einen neuen Aufbruch in der Agrarpolitik“. Diese sollte die Politik in den nächsten Jahren unbedingt nutzen, da eine sozial-ökologische Transformation des Agrarsystems „langfristig die beste Lösung für alle“ sei. Schulze erinnert aber auch daran, dass der Staat, aber auch die Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Teil dazu beitragen müssten.
Was sagen die anderen Ministerinnen dazu? Wir haben zusammengestellt, wie
- NRW-Agrar- und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und
- Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner das Ergebnis der Zukunftskommission einschätzen.
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