Schwankende Temperaturen und Regen

Foto: Samira Bauerfeind

Dieser Nitratdienst berichtet über die Entwicklung des mineralischen Bodenstickstoffs unter den Referenzflächen in NRW im Zeitraum von Anfang August bis Anfang September. Der fünfwöchige Zeitraum wurde mit Blick auf die Witterung von viel Sonnenschein, aber auch starken Temperaturschwankungen geprägt.

Sowohl Mitte als auch vor allem Ende August nahmen die hochsommerlichen Tagestemperaturen zwischenzeitlich ab, bevor es anschließend erneut wärmer wurde. Während die Tagestemperaturmarke von 30 °C innerhalb der letzten Wochen wieder mehrfach erreicht wurde, kündigten die immer weiter abfallenden nächtlichen Temperaturen den Herbstbeginn an. Mitte August, vorwiegend jedoch Anfang September brachte der Spätsommer dann den lang ersehnten Niederschlag mit sich.

Im Beobachtungszeitraum wurden im Schnitt an den Wetterstationen in NRW knapp 57 mm Niederschlag dokumentiert, dies entspricht etwa 70 % des langjährigen Mittels. Im Rheinland und im Münsterland lag die Bodenfeuchte, gemessen an der nutzbaren Feldkapazität (nFK), in der Bodenschicht 0 bis 60 cm unter Gras durchschnittlich bei 20 bis 40 %. Die hohen Tageslufttemperaturen Anfang September sorgten dafür, dass die Bodentemperaturen ebenfalls auf einem relativ hohen Niveau gehalten wurden, was die Umsetzung von organischem in mineralischen Stickstoff (Mineralisation) begünstigt, vor allem in Kombination mit dem darauf erfolgten Niederschlag.

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