Nach vielfach schwierigen Startbedingungen lieferte Silomais in NRW 2023 gute Erträge mit sehr guten Futterqualitäten. Wie die Sorten in den Landessortenversuchen mit Silomais zurechtkamen, erläutern Norbert Erhardt und Andreas Schulze-Hillert, Landwirtschaftskammer NRW. Unter anhaltend feuchten Bedingungen zog sich die Bestellung der Maisbestände 2023 ungewöhnlich in die Länge. Im Extrem konnte auch Hauptfruchtmais erst um den Monatswechsel Mai/Juni gesät werden. Bestände, die bei zu feuchten Bodenbedingungen gesät wurden, kamen regelmäßig schlechter zu recht. Auch Verschlämmungen nach Starkniederschlägen machten den auf laufenden Pflanzen hier und da Probleme. Nicht immer konnte die angestrebte Bestandsdichte erzielt werden. Die hohen Frühsommertemperaturen im Juni setzte der Mais dann aber optimal in vegetatives Wachstum um und kam in der Regel mit dem Hitzepeak ab Mitte Juli trotz später Aussaat noch termingerecht zur Blüte. Spätestens zum Start in die Kornfüllungsphase waren anfängliche Entwicklungsrückstände aufgeholt.
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Silomais liefert gute Qualitäten
Foto: Norbert Erhardt