Silomais: Mehr als 100 Sorten

Foto: Norbert Erhardt

Das Angebot an Maissorten wächst weiter. Norbert Erhardt und Andreas Schulze-­Hillert, Landwirtschaftskammer NRW, stellen die Ergebnisse der Landessortenversuche (LSV) zu Silomais in Niederungslagen NRW vor und geben Hinweise zur Sortenwahl.

 

Im Sortenspiegel des deutschen Maiskomitees sind aktuell über 1 300 Sorten gelistet.

 

Für die Sortenempfehlungen durch die Landwirtschaftskammer NRW werden in Deutschland neu zugelassene Sorten und viele neue EU-Sorten in den LSV zusammen mit bewährten, für den Anbau empfohlenen Sorten geprüft.

 

2025 standen über 100 Sorten in den LSV Silomais. Das Qualitäts- und Ertragspotenzial einer Maissorte in der Silomaisnutzung kann nur genutzt werden, wenn der Mais ordentlich ausreifen kann. Anders als beim Körnermais werden die Silomaissorten in den LSV daher in drei Reifegruppen geprüft. Nach Vorgabe des Bundessortenamts wird dabei zwischen den Reifegruppen früh, bis S 220, mittelfrüh, S 230 bis S 250, und mittelspät, ab S 260, unterschieden. Die Maissorten werden dann innerhalb dieser Reifegruppen hinsichtlich Abreife, Ertrag und Qualität eingestuft und bewertet.

 

Mehr in LZ 47-2025 ab S. 18.