Seit Oktober ist die Witterung unbeständig. Saaten von Ende September bis Anfang Oktober zeigen sich gut entwickelt. Die Wirkungsgrade eingesetzter Bodenherbizide sind so gut wie seit Jahren nicht mehr. Günter Klingenhagen, Landwirtschaftskammer NRW, fasst zusammen, was im Frühjahr wie bekämpft werden kann.
Im Getreide finden sich aktuell verschiedene Konstellationen. Die Saaten im September oder in der ersten Oktoberhälfte sind in der Regel gut entwickelt. Auch die Wirkung eingesetzter Herbizide ist gut bis sehr gut. Sind Teilflächen durch Überschwemmung ausgefallen, sind bei der Ansaat von Sommerungen, je nach eingesetztem Herbizid, Nachbauhinweise zu beachten. In der Regel reicht es aber aus, wenn der Acker nur so weit bearbeitet wird, dass ausreichend Sauerstoff in den Boden kommt.
Bei Saat im September oder Oktober, wenn noch keine Herbizidbehandlung stattgefunden hat, sollten gräserwirksame Produkte möglichst zeitig zum Einsatz kommen.
Bei späteren Saaten reicht das Spektrum von gut entwickelt bis nicht aufgelaufen oder abgesoffen. Neben Sauerstoffmangel kann der Bestand zusätzlich unter eingesetzten Bodenherbiziden leiden. Auch hier ist in den nächsten Wochen zu entscheiden, ob zumindest in Teilbereichen eine Sommerung eingebracht wird.
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