Mehr als 100 Teilnehmer informierten sich über den Anbau und die Vermarktungsmöglichkeiten von Sojabohnen beim 15. Leguminosentag NRW der Landwirtschaftskammer NRW und dem LeguNet auf dem Jägerhof in Jüchen. Sarina Hertel, Landwirtschaftskammer NRW, fasst den Tag zusammen.
Nach der Begrüßung und der kurzen Vorstellung des Leguminosen-Netzwerks stellte Elmar Steinfarz, Betriebsleiter des Jägerhofs, seinen landwirtschaftlichen Betrieb vor. Dieser wird bereits in fünfter Generation bewirtschaftet und ist vielfältig aufgestellt. Neben der Bewirtschaftung von 167 ha Ackerland und der Mobilstallhaltung von 3 000 Legehennen ist auch die Pferdepensionshaltung ein Betriebszweig. Mit der Direktvermarktung von Lebensmitteln im eigenen Hofladen, der Direktvermarktung von Futtermitteln und einer eigenen Ölmühle hat Steinfarz mehrere Absatzwege für seine Produkte gefunden. Ein Teil der geernteten Sojabohnen wird innerbetrieblich für die Fütterung der Legehennen verwendet. Für den eigenen Hofladen werden auf dem Betrieb Sojaöl und durch einen Lohnhersteller Produkte wie Tofu, Sojabolognese und Kuchen produziert. Die restliche Ware nimmt Raiffeisen Hohe Mark Hamaland auf.
Mehr in LZ 37-2025 ab S. 30.