Soja im Höhenflug

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Die Sojabohnenfläche in der Europäischen Union hat im laufenden Jahr das höchste Niveau seit mehr als 25 Jahren erreicht. Wie die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) mitteilte, wurde das betreffende Areal gegenüber 2018 um 3,8 % auf schätzungsweise fast 992 000 ha ausgedehnt. Die meisten Sojabohnen werden in Italien mit 339 000 ha kultiviert. Zweitgrößter Sojaerzeuger ist Rumänien mit 173 000 ha. Auf Platz drei rangiert Frankreich mit 156 000 ha, gefolgt von Kroatien mit 85 000 ha und Österreich mit 69 000 ha. Für Deutschland verzeichneten die Brüsseler Experten sogar einen Anstieg des Anbauumfangs um 25 % auf 30 000 ha. Nach Einschätzung der EU-Kommission werden die Flächenzuwächse in vielen Regionen der EU höhere Ernten im Vergleich zu 2018 zur Folge haben. In Deutschland könne das Aufkommen um fast ein Drittel auf 78 000 t steigen. Dagegen wird für Kroatien wegen witterungsbedingter Ertragseinbußen mit einem Erzeugungsminus von 2 % gerechnet. Auch in Rumänien wird voraussichtlich trotz einer größeren Anbaufläche weniger geerntet.