Sojabohnen: Gewinner der Saison

Foto: Johannes Roeb

Der Anbau von Lupinen und Sojabohnen hat in Nordrhein-Westfalen nach wie vor nur relativ geringe Bedeutung. Sorten werden dennoch in den Landessortenversuchen getestet. Die Ergebnisse der Landessortenversuche 2023 stellen Johannes Roeb und Heinz Koch, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, vor. Die entsprechenden Sortenempfehlungen geben sie ebenfalls.

 

Die Anbauflächen für Lupinen stagnieren bei 600 bis 800 ha. Davon entfallen geschätzt etwa 75 % auf den Anbau der ertragreicheren Weißen Lupine (Lupinus albus). Blaue beziehungsweise Schmalblättrige Lupinen (Lupinus angustifolius) werden vorwiegend nur auf schwächeren Standorten angebaut. Die Anbaufläche für Sojabohnen nimmt zwar langsam, aber stetig zu und lag 2023 erstmals bei über 800 ha. Die relativ gute Ernte und die zunehmende Nachfrage nach Sojabohnen auch für die Lebensmittelverarbeitung könnten diese Entwicklung in den nächsten Jahren zusätzlich fördern.

 

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