Sommerhafer wurde in Nordrhein-Westfalen zur Ernte 2023 nur noch auf etwa 5 200 ha angebaut. Der kontinuierliche Rückgang der Anbaufläche lässt sich zum einen auf die abnehmende Ertragssicherheit der Kultur infolge des Klimawandels, allerdings auch auf nachträgliche Marktentwicklungen und neue rechtliche Vorgaben zurückführen. Johannes Roeb und Heinz Koch, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, geben Empfehlungen zur Sortenwahl.
Die in diesem Frühling bestellte Anbaufläche an Sommerhafer wird maßgeblich vom bisherigen und weiteren Witterungsverlauf abhängen. Der relativ hohe Anteil an nicht erfolgreich etablierten Winterungen lässt eine Zunahme des Haferanbaus zur Ernte 2024 erwarten.
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