Spezialbeize gegen Schwarzbeinigkeit?

Foto: Ursula Furth

Schwarzbeinigkeit ist die bedeutendste Wurzelkrankheit des Getreides, die bei allen Wintergetreidearten auftritt. Der bodenbürtige Pilz befällt die Wurzeln, die sich nach der Infektion schwarz verfärben. Was man gegen Schwarzbeinigkeit tun kann, erläutert Ursula Furth, Landwirtschaftskammer NRW.

Als Folge des Pilzbefalls vermorscht die Halmbasis. Ähren werden notreif und färben sich weiß, man spricht von der Weißährigkeit. Starker Befall tritt meistens nesterweise auf. Ein erhöhtes Befallsrisiko besteht bei engen Getreidefruchtfolgen und frühem Aussaattermin. Warme und feuchte Witterung im Herbst und Frühjahr, milde Winter sowie ein Befall in den Vorjahren begünstigen eine neue Infektion.

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