1.500 Besucher. Diesmal sind noch bis zum 30. Dezember teilweise im privaten Vorgarten an gut einsehbarer Stelle, teilweise in den Schaufenstern der Geschäfte oder in Innenhöfen und auf Außenanlagen 37 Stationen zu besichtigen.
Am Anfang stand ein abgesagter Weihnachtsmarkt. Kurzfristig hatte dem im vergangenen Jahr eine neue Coronaschutzverordnung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch so ganz ohne Adventsstimmung wollten Claudia Dederich und Andreas Behner ihren Heimatort Uckerath nicht lassen und fanden: Das ist jetzt die Gelegenheit, um die Idee zum Krippenpfad umzusetzen! Die beiden sind in der Bürgergemeinschaft Uckerath aktiv, Claudia Dederich sitzt in Hennef im Stadtrat und in anderen Vereinen sind die beiden auch engagiert. Entsprechend gut vernetzt sind sie in ihrer Heimat. So zückten sie ihre Adressbücher und suchten Mitstreiter.
„Das Rad wurde da nicht neu erfunden, das gibt es in anderen Gemeinden schon lange“, erklärt Andreas Behner. Und das war auch gut so, denn nur zehn Tage blieben ihnen, um die Aktion mit den Beteiligten umzusetzen. 19 Stationen waren es letztlich, die man 2021 abspazieren konnte. „Manche haben aber schon da gesagt, dass sie im nächsten Jahr unbedingt dabei sein wollen“, erinnern sich die beiden an den großen Anklang ihrer Idee. Und besonders erfreulich ist, dass nicht nur alle 19 Stationen auch dieses Jahr wieder dabei sind, sondern auch alle Interessenten von 2021 ihr Wort gehalten und sich diesmal angeschlossen haben. Insgesamt ist der Uckerather Krippenpfad auf 37 Stationen angewachsen. „Wir mussten die Pläne auf DIN-A3-Format bringen, weil jetzt auch Teilorte dabei sind“, erklärt Andreas Behner. Diese sind nicht nur an der ersten Krippe – am Weihnachtsbaum auf dem zentralen Pantaleon-Schmitz-Platz – wettersicher bereitgestellt, sondern es gibt auch eine digitale Version unter www.k-uck.de. So kann, wer will, sich mit Google Maps auf einen Rundweg begeben. „Aber es kann jeder so machen, wie er will“, ist Claudia Dederich von der flexiblen Nutzung des Krippenpfads überzeugt. Egal zu welcher Tageszeit, ob zu Fuß, mit dem Rad oder auch dem Auto, ob alle an einem Tag, in mehreren Etappen oder nur einzelne – jeder so, wie er kann und will.
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