Stechapfel und Co. weiter auf dem Vormarsch

Foto: Fabian Napp

Wer wachen Auges durch die Landschaft fährt, kann den Eindruck bekommen, dass mehr Verunkrautung auf den Flächen zu sehen ist, als es früher der Fall war. Dies mag zwar nicht pauschal gelten, dennoch bleibt ein Trend bestehen, der zur Sorge veranlasst. Fabian Napp, Landwirtschaftskammer NRW, gibt einen Überblick über die aktuelle Situation.

Die schwer bekämpfbaren Unkräuter können sogar den Anbau von einzelnen Kulturen auf den Flächen zum Erliegen bringen, wenn man ihnen nicht frühzeitig und konsequent begegnet. Wichtigste Grundregel bei allen unbekannten Pflanzen auf dem Acker ist, sich früh mit den Einzelpflanzen zu befassen, Recherche zu betreiben und das Schadpotenzial richtig einzuschätzen.

Jeder Standort, jede Kultur und auch jede Wirtschaftsweise hat eigene schwer bekämpfbare Unkräuter. Auch die Über tragung der Unkräuter unterscheidet sich stark. Während ein Teil zum Beispiel als blinder Passagier in bunten Blühmischungen zu uns kommen kann, können andere über Mist, Gülle, Kompost oder über verunreinigte Maschinen auf die Äcker gelangen. Eines haben jedoch alle gemeinsam: Etablieren sie sich auf dem Standort, sind große Anstrengungen und die Bereitschaft zu wirtschaftlichen Einbußen zwingend notwendig, um diese wieder von den Äckern zu verdrängen.

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