Strafe für Beleidigung: Nistkästen bauen

Foto: pixabay

Der Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV), Hartwig Fischer, hat sich erfolgreich gegen persönliche Beleidigungen in den sozialen Medien gewehrt und mit einer originellen Strafe zugleich ein Zeichen für den Vogelschutz gesetzt. Anfang März hatten einige „Tierschützer“ auf Hinweise zum Anbringen von Nisthilfen und die beginnende Brutsaison auf Facebook und Twitter mit ihren Kommentaren das Naturschutzengagement der Jäger angezweifelt. Eine verbale Entgleisung, die sich persönlich gegen Fischer gerichtet habe, sei von diesem erfolgreich mit einer Unterlassungserklärung verfolgt worden und habe nun mit einer besonderen Schmerzensgeldzahlung ihr konsequentes Ende gefunden, berichtete der DJV. Da der Betreffende knapp bei Kasse sei, hätten sich beide Parteien da­rauf geeinigt, dass er Nistkästen in Wert der Schmerzensgeldkosten anfertigen werde. Von den im Rahmen der Wiedergutmachung angefertigten 40 Nistkästen will Fischer einen Teil in seinem Heimathegering aufhängen. „Beim Lauschen der Vögel auf dem Ansitz kann man gut die Boshaftigkeiten in den sozialen Netzwerken vergessen“, so der Verbandspräsident.