Im August 2021 ist das Folgeprojekt „Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW“ gestartet. Hierbei setzen sich Landwirtschaft, Naturschutz und das Land seit genau vier Jahren gemeinsam für den Schutz und Erhalt der Streuobstbestände in NRW ein. Auch der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) unterstützt das Projekt gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) NRW, der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) NRW, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) NRW sowie dem Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV). Das Projekt hat eine bundesweite Vorreiterrolle und schon einige Erfolge vorzuweisen. Mehrere Tausend Bäume wurden im Rahmen des Projekts revitalisiert. Schließlich prägen Streuobstwiesen die rheinische Kulturlandschaft. Sie sind ein wichtiger Lebensraum für Tausende Tier- und Pflanzenarten, wie Steinkauz und zahlreiche Wildbienen- und Insektenarten. Leider gehen die Flächen aber zurück. Diesen Trend möchten auch die rheinischen Bauern umkehren.
Ein wichtiger Projektbestandteil ist dabei die Konzipierung und Umsetzung einer Ausbildung zum Obstbaumwart. Zudem werden vorbildliche Streuobstbestände in ganz NRW als Best-Practice-Beispiele mit einer Plakette und Urkunde ausgezeichnet. Auch zahlreiche rheinische Teilnehmer wurden bereits ausgezeichnet. Passend zum „neuen“ Projektstart wurde nun die Dorfgemeinschaft Stottmert für ihren Einsatz zum Schutz und Erhalt der Streuobstwiesen rund um ihr Dorf ausgezeichnet. Mehr Infos zum Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW unter www.streuobstwiesen-nrw.de.
ah