Striegeltechnik: Das Angebot ist groß

Die mechanische Beikrautregulierung hat im ökologischen Landbau eine zentrale Bedeutung. Vor dem Hintergrund voranschreitender Wirkungslücken bei Herbiziden, dem Wegfallen von Wirkstoffen und sonstigen Beschränkungen, zum Beispiel in Wasserschutzgebieten, gewinnen auch im konventionellen Anbau mechanische Verfahren immer mehr an Bedeutung.

Foto: Markus Mücke

Markus Mücke und Christian Kreikenbohm, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, stellen einige neue technische Entwicklungen vor.

Der Erfolg der Beikrautregulierung mithilfe mechanischer Verfahren wird in hohem Maße von der Witterung, der Bodenart, dem Bodenzustand und den Beikrautarten sowie deren Entwicklungsstand beeinflusst. Das kann bedeuten, dass trotz moderner, funktionaler Technik der Regulierungserfolg und die erwartete Flächenleistung nicht immer realisiert werden können. Flankierend sind im Beikrautmanagement zudem wichtige vorbeugende Maßnahmen zu berücksichtigen, die im Ökolandbau Standard sind. Dazu zählen beispielsweise eine weitgestellte Fruchtfolge mit einem Wechsel von Sommerungen und Winterungen sowie von Blatt- und Halmfrüchten.

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