Talfahrt setzt sich fort

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Auch im neuen Jahr hat sich die Talfahrt der Weltmarktpreise für wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse fortgesetzt. Der Lebensmittelpreisindex der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ist im Januar zum fünften Mal gesunken, angetrieben durch niedrigere Preise für Milchprodukte, Fleisch und Zucker. Das konnte durch Anstiege bei Getreide und Pflanzenöl nicht ausgeglichen werden. Die FAO meldet einen Gesamtpreisindex von 123,9 Punkten. Im Vergleich zu Dezember 2025 war das ein Rückgang um 0,4 %. Der Wert des Vorjahresmonats wurde um 0,6 % unterschritten. Zum siebten Mal infolge ist mittlerweile der Milchpreisindex gesunken. Im Januar rutschte er gegenüber dem Vormonat nochmals um 5 % ab. Seit Juni 2025 hat der Milchpreisindex bereits 21,6 % verloren. Beim Fleischpreis gab es nur ein leichtes Minus von 0,3 %. Um 1 % ging es mit dem Zuckerpreisindex nach unten. Innerhalb der vergangen zwölf Monate hat dieser Index insgesamt 19,3 % verloren. Ganz leicht nach oben bewegte sich hingegen der Getreidepreisindex, und zwar um 0,2 %. Er lag aber um 4,1 % unter dem Stand des Vorjahresmonats. Etwas stärker als bei Getreide war der Preisanstieg im Januar beim Pflanzenöl. Dieser Preisindex legte im Vergleich zu Dezember 2025 um 2,1 % zu und bewegte sich um 10,2 % über dem Vorjahresniveau.

 

AgE