„Teilweise Verschlimmbesserung“

Streit im Agrarrat über Hogans Greening-Vorschläge

Aus Sicht der deutschen Landwirte ist die Initiative der EU-Kommission zur Vereinfachung des Greenings enttäuschend. Fotol: landpixel

Im Unterschied zum Hilfspaket für den Milchsektor wurden die Vorschläge von EU-Agrarkommissar Phil Hogan zur Vereinfachung der Greening-Maßnahmen auf dem Agrarrat Anfang vergangener Woche in Brüssel sehr kritisch aufgenommen.

Besonders zwei „Vereinfachungsvorschläge“ wurden nicht nur von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, sondern auch von einer Reihe seiner Amtskollegen im Rat heftig kritisiert. Dabei geht es um die geplanten Verschärfungen bei den ökologischen Vorrangflächen sowie das Verbot des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln beim Anbau von Eiweißpflanzen auf diesen Arealen. Die Kommission will, dass Brachflächen künftig im jeweiligen Kalenderjahr statt sechs mindestens neun Monate stillgelegt werden. Damit wäre aber nach Aussagen von Branchenexperten zum Beispiel auch für das Folgejahr keine Bestellung mit Winterraps möglich.

Mehr in LZ 30-2016, S. 7