Teures Osternest

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Die Preise für bunt gefärbte Eier und Schokolade, für viele die Klassiker im Osternest, haben sich in den vergangenen Jahren stark erhöht. Darauf hat das Statistische Bundesamt (Destatis) hingewiesen. Laut seinen Angaben mussten Verbraucher im Jahr 2024 für Schokoladen quer durchs Sortiment 39,9% mehr zahlen als 2020. Darunter kostete die klassische Schokoladentafel 31,8% mehr, und die Preise für Schokoriegel oder andere Erzeugnisse aus Schokolade legten seit dem Millenniumsjahr sogar um 45,9% zu. Auch das Osterei darf im Osternest bekanntlich nicht fehlen: Eier waren 2024 im Mittel um 38,5% teurer als 2020.

Wer mit Blick auf die diesjährigen Osterfeiertage auf niedrigere Preise für diese Produkte gehofft hatte, sieht sich enttäuscht. Im Gegenteil muss für den klassischen Schokohasen deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden. Grund sind die stark gestiegenen Kakaopreise. Schokolade verteuerte sich im Zeitraum April 2024 bis März 2025 gemäß den Indexzahlen von Destatis um gut 39%.

Auch für Eier müssen die Verbraucher deutlich mehr bezahlen als vor fünf Jahren. Hier beläuft sich der Aufschlag auf annähernd 50%, wenn man das Preisniveau von März 2025 mit dem von April 2020 vergleicht. Seit April vorigen Jahres zogen die Eierpreise dabei aber nur noch um 2,0% an.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen wies mit Blick auf die Schokohasen darauf hin, dass Kakaobutter oft an zweiter oder dritter Stelle in der Zutatenliste steht. Da diese zu den teuersten Pflanzenfetten gehöre, erlaube die EU, bis zu 5% des Kakaobutteranteils durch günstigere Fette wie Palmfett zu ersetzen. Auch durch Butterreinfett werden laut der Verbraucherzentrale oft Anteile hochwertigerer Zutaten wie Kakaobutter ersetzt.

Derweil betonte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), dass jedes Ei, das in den Handel gelangt, sicher sein müsse. Die Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung zeigen dem BVL zufolge, dass die Zahl der beanstandeten Proben sehr gering ist.

 

AgE