Vor dem Hintergrund der aktuellen Ausbrüche von Afrikanischer Schweinepest (ASP) und der auch immer wieder auftretenden Geflügelpest hat die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) eine Umfrage zur Biosicherheit bei den deutschen Schweine- und Geflügelhaltungen gestartet. Wie die Hochschule mitteilte, wird die anonyme Online-Befragung im Rahmen des Projekts „Ökologische Tierhaltung als Beitrag zum Klimaschutz – im Fokus von Tierkrankheiten und Tierseuchen (ÖTiKliS)“ durchgeführt, und zwar unter der HSWT-Leitung von Prof. Eva Zeiler. Eine Teilnahme ist bis zum 30. September möglich unter tinyurl.com/27ad6s4x (gekürzter Link).
Die Umfrage soll der HSWT zufolge helfen, die Biosicherheitsmaßnahmen in schweine- und geflügelhaltenden Betrieben zu optimieren und damit die Ausbreitung von Tierseuchen wie ASP und Geflügelpest zu verhindern. Um gute und verlässliche Ergebnisse zu erzielen, benötigten die Forschenden die Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe, so die Hochschule. Die gewonnenen Daten sollten außerdem die Grundlage für Entscheidungen bezüglich Haltungsformen und baulichen Maßnahmen für eine ökologische und tierwohlfördernde Landwirtschaft bilden.