Umnutzung: Seniorenwohnen stark nachgefragt

Foto: Mehr­generationenhof Müller

Leer stehende landwirtschaftliche Gebäude treffen auf einen Mangel an seniorengerechtem Wohnraum. Eine entsprechende Umnutzung kann für Landwirtsfamilien in Zeiten des Strukturwandels eine interessante Alternative sein. Was es dabei zu berücksichtigen gibt, vermittelte das Tagesseminar „Vom Stall zum Wohnraum: Umnutzung von Gebäuden für Senioren- und Gemeinschaftswohnen“ Anfang Juli in Brilon.

 

Die Veranstalter vom Landservice-Beratungsteam der Landwirtschaftskammer NRW werteten die ausgebuchte Veranstaltung als vollen Erfolg und freuten sich über das große Interesse. Eingeladen hatten sie auf den Mehrgenerationenhof Müller, der als Pionierbetrieb für gemeinschaftliches Wohnen sehr beeindruckt hat (siehe Artikel in LZ 25/2024). Unter Moderation von Melanie Schlüters, Landwirtschaftskammer NRW, wurden am Vormittag Fragen geklärt wie: Wie gelingt die Umnutzung? Welche Faktoren sind wichtig? Welche verschiedenen Wohnkonzepte gibt es? Am Nachmittag stellte Andrea Müller den interessierten Teilnehmern dann ihren Hof vor und gab ihre Tipps und Erfahrungen weiter.

 

Mehr in LZ 30-2024 ab S. 24