Unfälle: Weniger Gülle freigesetzt

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Hierzulande ist im zurückliegenden Kalenderjahr eine etwas kleinere Menge an Jauche, Gülle, Silagesickersaft, Gärsubstrat sowie vergleichbare in der Landwirtschaft anfallende Stoffe (JGS) bei Unfällen freigesetzt worden als 2017. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2018 insgesamt 163 Unfälle mit JGS registriert; das waren 14 weniger als ein Jahr zuvor. Die Menge an JGS, die unkontrolliert in die Umwelt austrat, ging von 7,82 Mio. l auf 7,51 Mio. l zurück. Von dem in die Umwelt gelangten Volumen an JGS konnten laut den Statistikern insgesamt 2,31 Mio. l oder 30,7 % nicht wiedergewonnen werden; 2017 waren es 3,73 Mio. l beziehungsweise 47,7 %. In JGS-Anlagen erhöhte sich dabei den Destatis-

Daten zufolge die Anzahl der Unfälle um acht auf 136. Dabei wurden knapp 7,26 Mio. l freigesetzt. Von diesen konnten 2,22 Mio. l oder 30,6 % nicht wiedergewonnen werden. Bei den 30 registrierten Unfällen mit Biogasanlagen wurden insgesamt rund 3,8 Mio. l wassergefährdende Stoffe freigesetzt. Davon konnten 1 Mio. l nicht wiedergewonnen werden und verunreinigten überwiegend Oberflächengewässer. Zugenommen hat im vergangenen Jahr die Anzahl der Unfälle bei der Beförderung von JGS, und zwar um sechs auf 27. Dabei wurden 247 400 l freigesetzt, wobei 87 000 l oder 35,2 % nicht zurückgewonnen werden konnten.