Unkrautbekämpfung im Mais – von einfach bis schwer

Foto: Günter Klingenhagen

In weiter Fruchtfolge mit einem höheren Anteil von Winterungen ist die Unkrautbekämpfung in der Regel kein Problem. Werden neben Mais weitere Sommerungen angebaut, kann die Sache anders aussehen: Stechapfel, Erdmandelgras oder auch Storchschnabel und Fingerhirsen breiten sich aus. Was dagegen hilft, erklärt Günter Klingenhagen, Landwirtschaftskammer NRW.

 

Stechapfel kann sehr lange auflaufen. So sind oft späte Maßnahmen für eine erfolgreiche Bekämpfung erforderlich. Zudem sollte auf Erdmandelgras geachtet werden. Es wird über Maschinen verbreitet. Finden sich Pflanzen, sollten diese sofort ausreichend tief ausgegraben und aus der Fläche verbracht werden. Auf schwächeren Standorten sind zum Beispiel Storchenschnabel und Fingerhirsen maßgeblich für die Bekämpfungsstrategie.

 

Mais dankt eine frühzeitige Beseitigung vom Unkraut. Werden auch später auflaufende Unkräuter bekämpft, erleichtert dies den zukünftigen Anbau von Kulturpflanzen. Mit einer Einfachanwendung geht das auf Standorten mit hohem Unkrautdruck nicht zusammen. Mehrfachmischungen sind dann auch nicht immer ausreichend verträglich. Besonders auf leichteren Standorten kann durch die Aufteilung der Maßnahmen der Ertrag schnell um 10 % gesteigert werden.

 

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