"Unser Plus: Wir sind mittendrin!"

Der Heißener Hof von Familie Steineshoff liegt beinahe vis-à-vis der Ausfahrt Mülheim-Heißen. Man muss den Blinker nur einmal rechts setzen, wenn man auf der A 40 unterwegs ist, um direkt vor dem Hofladen zu stehen und einen Mittagsimbiss oder auf dem Heimweg frisches Fleisch, Gemüse, Obst und Eier direkt vom Bauern mitzunehmen.

Der Heißener Hof ist ein ehemaliger Zechenhof, wie es sie früher häufig im Ruhrgebiet gegeben hat. Damit wurden die zahlreichen Kumpels und deren Familien mit frischen und gesunden Produkten, wie zum Beispiel Milch und Fleisch, versorgt. Regionaler ging’s schon damals nicht. Nach und nach sei das Land rund um den Pachthof zugebaut worden. „1976 hat mein Großvater den Hof von der EBA, früher Ruhrkohle AG, gekauft und zunächst weiter Milchvieh gehalten“, beschreibt Johann Steineshoff die Entwicklung. Der 27-jährige Metzgermeister wirtschaftet nun in der vierten Generation auf dem Heißener Hof. Aber eben nicht als Landwirt, sondern als Betreiber einer Landfleischerei.

Mehr in LZ 12-2016, S. 26