Unsere besten Wünsche für Sie!

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Die Beschränkungen des öffentlichen Lebens infolge von Corona und aktuell die Diskussion um eine Impfung machen manche empfänglich für Verschwörungstheorien. Auch wenn es um Landwirtschaft geht, bewegt sich die Diskussion nicht immer auf dem Boden wissenschaftlicher Fakten. Ich wünsche uns für das Jahr 2021, dass Fakten wieder mehr Gewicht bekommen und so wieder Vernunft statt Ideologie den Diskurs über die Landwirtschaft beherrschen.

Ihr Detlef Steinert

 

Mögen Sie gerne Videokonferenzen? Ich ehrlich gesagt nicht. Lieber treffe ich die Menschen direkt – egal bei welcher Gelegenheit. Aber leider war dies in diesem Jahr oft nicht möglich. Und so habe ich dann doch die digitalen Treffen schätzen gelernt. Sie bieten in Zeiten der Corona-Pandemie den Austausch untereinander. Und dies ist eine Chance, die möglichst viele nutzen sollten. Trauen Sie sich und überwinden Sie die technische Scheu. Digitale Treffen sind kein Hexenwerk. Trotzdem wünsche ich mir, dass wir uns im nächsten Jahr häufig wiedersehen, und zwar am liebsten wieder auf „echten“ Veranstaltungen.

Ihre Elisabeth Legge

 

Was wären wir ohne unsere Familie? In diesem Jahr haben viele von uns erfahren müssen, wie es ist, getrennt zu sein. Sich nicht sehen, unterstützen, Leben nicht teilen zu können. Wir vermissen uns. Ich wünsche Ihnen, dass Sie bewusster Familie genießen können. Und, dass diese Zeit zu einer Erinnerung wird, die uns ermahnt, einander zu verzeihen, einander zu sagen, was wir uns bedeuten, und auch die Macken des anderen mit einem liebevollen Blick anzuschauen. Denn wenn wir schon räumlich getrennt sind, sollten nicht noch emotionale Barrieren zwischen uns stehen!

Ihre Kathrin Ernsting

 

Gerade in Corona-Zeiten, wenn Reisen nicht möglich ist, wenn alle Ablenkungen untersagt werden, wird mir bewusst, wie wenig man eigentlich wirklich zum Leben braucht: Das sind die Familie, die Freunde und eine erfüllende Arbeit (und Kinder natürlich noch einen Sandkasten mit Wasserzugang zum Matschen). Welchen Beruf mag es geben, der mehr Sinn stiftet und einen mehr mit der Natur verbindet als die Landwirtschaft? Jackpot! Und auch sonst haben Landwirte und Menschen, die auf dem Land wohnen, gerade in Corona-Zeiten einen Sechser im Lotto – denkt man nur an die Corona-Quarantäne-Auflagen und die Bewegungsmöglichkeiten. Weihnachten ist das Fest der Liebe, des Friedens und der Hoffnung. Ich habe Hoffnung, dass nächstes Jahr der Corona-Spuk vorbei ist und die Vorteile des Landlebens trotzdem weiterhin geschätzt werden.

Ihre Andrea Hornfischer

 

Was für mich dieses Jahr zu kurz kam? Da muss ich nicht lange überlegen: Mir fehlt der kurze Schnack mit dem Café-Besitzer. Gespräche, die man am Rande von beruflichen Veranstaltungen führt und selbst der einfache Händedruck beim Kennenlernen oder das Lachen in einer Gruppe. Diese kleinen Begegnungen zwischendurch, die einen inspirieren können und zum Lächeln bringen. Das ist durch einen Laptop-Bildschirm oder das Handy eben nicht zu ersetzen. Ich wünsche Ihnen und uns allen für das nächste Jahr wieder viele ungefährliche echte Begegnungen, egal ob beruflich oder privat.

Ihre Marilena Kipp

 

Wie sehr Corona alles durchei­nan­der gewirbelt hat, haben Hofläden, Bauernhofcafés und Ferienhöfe hautnah gespürt. Hofläden konnten sich über neue Kunden freuen, während Ferienhöfe dichtmachen mussten. Manche haben den Leerstand notgedrungen für Renovierungen genutzt. Aber auch Kindergeburtstage konnten erst nicht stattfinden, waren dann im Sommer als Veranstaltungen im Freien wieder sehr gefragt. Und jetzt geht wieder gar nichts. Dass das neue Jahr ein bisschen konstanter wird, wünscht Ihnen

Ihre Natascha Kreuzer

 

Nach diesem turbulenten Jahr haben sich nun alle etwas Ruhe verdient. Vom stressigen Alltag mit den ungewohnten Herausforderungen, Beruf und Familie noch geschickter unter einen Hut zu bekommen als ohnehin schon. Ruhe von den vielen schlechten Nachrichten der letzten Wochen und Monate. Und dient es der Ablenkung, darf es ruhig auch mal kitschig werden – gerade jetzt, da der spaßig gemeinte Spruch „Früher war mehr Lametta“ dieses Jahr vielleicht sogar stimmt. Die Nikolausaktionen der Landwirte waren ein echtes „Vorweihnachtslicht“, das dem einen oder anderen das Gemüt erhellt und ein wenig Stimmung an die Haustüren gebracht hat. Bleiben wir also zuversichtlich und guter Dinge!

Ihre Meike Siebel

 

Klopapier war im letzten Jahr zeitweise knapp, aber der Kühlschrank immer voll. Dass ein voller Kühlschrank nicht selbstverständlich ist, haben viele Verbraucher spätestens gemerkt, als sie beim Hamstern an der Kasse Schlange gestanden haben. Die seit vielen Jahren von Bäuerinnen und Bauern geforderte bessere Wertschätzung ihrer Arbeit ist 2020 zumindest ein kleines Stück vorangekommen. Wer einen Hofladen hat, hat es an der eigenen Theke gemerkt, aber auch in den Medien waren frische Lebensmittel aus regionaler Produktion öfter als sonst ein Thema. Bleibt zu hoffen, dass zumindest ein bisschen davon erhalten bleibt, auch für die Zeit, wenn Schweinestau und Pommes-Krise längst vergessen sind.

Ihr Bernhard Rüb

 

Was hatten die Landfrauen nicht alles geplant für 2020, zahlreiche Veranstaltungen in den Ortsvereinen, Ausflüge, Fortbildungen, Reisen und nicht zuletzt den Deutschen LandFrauentag in Essen! Zwar musste coronabedingt einiges abgesagt werden, aber ausbremsen lassen sich die engagierten Landfrauen nicht so leicht. Wieder einmal bewiesen sie ihren Gemeinschaftssinn und ihre außergewöhnliche Kreativität in zahlreichen, der Situation angepassten Aktionen, Lichtblicke in Zeiten der Pandemie. Dass tolle Ideen auch künftig weiter sprudeln wünscht Ihnen

Ihre Sabine Aldenhoff

 

Gesundheit ist das höchste Gut und in gewisser Weise die Grundlage für alles andere. Das hat uns besonders dieses Jahr deutlich vor Augen geführt. Landwirte sind jeden Tag im Einsatz, um ihre Tiere und Pflanzen gesund zu erhalten. Dabei ist es wichtig die eigene Gesundheit nicht aus den Augen zu verlieren. Weihnachten bietet einen guten Anlass, einen Gang zurückzuschalten und auch mal die Füße hochzulegen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen möglichst entspannte Weihnachtstage und vor allem Gesundheit!

Ihre Katrin John