Unsicherheit in Agrarmärkten bleibt groß

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Die landwirtschaftlichen Betriebe in der Europäischen Union befinden sich weiterhin in einer schwierigen Lage. Wie aus dem Bericht der Europäischen Kommission zu den EU-Agrarmärkten hervorgeht, stellen vor allem die Inputkosten nach wie vor ein Problem dar. Immer noch liegen die Preise für die meisten Vorleistungen deutlich über dem Niveau von vor der Coronapandemie. Das gilt vor allem für Dünger, Energie und Futtermittel.

 

Große Unsicherheiten für die Landwirte ergeben sich durch den Klimawandel, der unvorhersehbare Extremwetterereignisse wahrscheinlicher macht, durch die geopolitischen Konflikte und durch wirtschaftliche Faktoren wie die gestiegenen Zinssätze und erhöhten Arbeitskosten. Laut Kommission sind auch die Lebensmittelpreise nach wie vor hoch. Zusammen mit den getrübten Aussichten für das allgemeine Wirtschaftswachstum sei daher die Hoffnung einer sich erholenden Verbrauchernachfrage begrenzt.

 

Der EU-Agrarpreisindex lag der Kommission zufolge zuletzt unter dem Niveau von 2022. Dieser Rückgang sei aber noch nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben worden. Während sich der Verbraucherpreisindex der EU seit März 2023 stabilisiert habe, liege er aber gegenüber 2015 noch um 43 % höher.