Verantwortung für Weltgemeinschaft

Die Landwirtschaft übernimmt nach Einschätzung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt Verantwortung für die Weltgemeinschaft. Das dritte G20-Agrarministertreffen wertete er als einen „bedeutsamen Schritt“, um die Agrarpolitik auf der internationalen Bühne zu verankern. „Nur mit der Landwirtschaft können wir die nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 erreichen“, erklärte Schmidt im Vorfeld des Treffens, zu dem er vom vergangenen Mittwoch bis Samstag in das chinesische Xian reiste. Er wies da­rauf hin, dass nur mit einer produktiven und nachhaltigen Landwirtschaft Hunger und Armut bei einer wachsenden Weltbevölkerung gemeinsam bekämpft und gleichzeitig natürliche Ressourcen geschont und damit ein Beitrag gegen den Klimawandel geleistet werden könnten. Dabei gelte es insbesondere, Innovationen, Digitalisierung und die Vernetzung zu verstetigen. Darüber hi­naus mahnte Schmidt mit Blick auf die Verknappung der Ressource Wasser die Erarbeitung tragfähiger Lösungen zur Stabilisierung des Wasserverbrauchs an. Dafür will sich der CSU-Politiker auch unter der deutschen G20-Präsidentschaft im nächsten Jahr einsetzen.