Eifel, Bergisches Land oder auch das Sauerland sind aus NRW nicht wegzudenken. Denn unser Bundesland bietet in Sachen Landschaft eine gewaltige Vielfalt. „Das Mittelgebirge ist ein prägendes Element der Landschaft mit großem Erholungswert“, so der Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes Hubertus Beringmeier. Dies sei nicht zuletzt auch in der aktuellen Corona-Zeit zu bemerken, in der die Wintergebiete von Erholungssuchenden überlaufen werden.
Wichtig für alle
Nordeifel und Bergisches Land prägen hierbei den rheinischen Teil. „Dies gilt aus landwirtschaftlicher Sicht umso mehr, als die Übergänge zwischen Börde und Höhengebiet keineswegs abrupt sind und etwa in der Voreifel in erheblichem Umfang auch Ackerbau stattfindet. Zugleich sind Wiesen auf die Nutzung durch Viehhaltung angewiesen“, erklärte Bernhard Conzen, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV), anlässlich einer Pressekonferenz gemeinsam mit WLV, Waldbauernverband und Familienbetrieben Land & Forst am Dienstag dieser Woche und erläuterte den Journalisten die wirtschaftliche Bedeutung der Flächen.
Gemeinsamer Maßnahmenplan
Die Verbände haben gemeinsam einen Maßnahmenplan entwickelt, der grundsätzliche Forderungen und Ideen aufzeigt. Dazu gehören beispielsweise eine ausreichende Honorierung der Tierhaltung in Mittelgebirgen, ein Augenmaß bei Produktionsauflagen des Umwelt- und Naturschutzes, um speziell auch kleine Betriebe zu unterstützen, sowie eine maßvolle Dauergrünlandumwandlung. Auch die Wertschöpfung des Waldes müsse im Auge behalten werden und seine Klimaleistungen vergütet werden. mk