Verzicht auf brasilianisches Rindfleisch

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Nachdem mehrere europäische Supermarktketten bereits im Dezember 2021 angekündigt hatten, brasilianisches Rindfleisch aus ihrem Sortiment zu entfernen, folgen nun auch Aldi Süd und Nord in Deutschland. Wie der Discounter mitteilte, gilt der Verzicht auf brasilianisches Rindfleisch ab Sommer 2022 für alle neuen Lieferantenverträge für Frischfleisch und Tiefkühlware. Damit soll der Entwaldung im Amazonas Einhalt geboten werden. In einem nächsten Schritt werde die Herkunft von verarbeitetem Fleisch überprüft. Erklärtes Ziel sei es, so Aldi, bis Ende 2030 die Entwaldung entlang der relevanten Lieferketten, bei Soja, Palmöl oder eben Rindfleisch international zu beenden. „Als internationale Händler mit globalen Lieferketten wollen wir unseren Teil der Verantwortung wahrnehmen, um der Zerstörung bedrohter Waldgebiete entgegenzuwirken“, erklärte die Managing Director Category Management bei Aldi Nord, Dr. Tanja Hacker. Für den Direktor nationaler Einkauf bei Aldi Süd, Erik Döbele, ist dieser Schritt auch „ein weiterer Beleg dafür, dass wir unseren Haltungswechsel ernst meinen und konsequent mehr Fleisch aus Deutschland anbieten“. Bereits heute stammten rund 85 % der beim Discounter verkauften Frischfleischprodukte aus deutscher oder sogar regionaler Herkunft.