Der Nitratdienst berichtet über die Entwicklung des mineralischen Bodenstickstoffs im Zeitraum von Mitte September bis Mitte Oktober. Die letzten Wochen waren in ganz NRW geprägt von spätsommerlichen Temperaturen und für die Jahreszeit wenig Niederschlag.
Nachts war es zwar an manchen Tagen mit unter 10 °C kühl, jedoch erreichte die Temperatur tagsüber häufig 25 °C. Die Durchschnittstemperatur im Referenzzeitraum war mit 17,1 °C in Nörvenich, Köln-Aachener Bucht, am höchsten. In Kleve, Niederrhein, betrug die Durchschnittstemperatur 15,9 °C. Hinzu kam, dass die Sonne an einigen Tagen bis zu zehn Stdunden schien. Im Zuge dessen ergaben sich Mitte September bis Mitte Oktober 119 Sonnenstunden in Kleve und 161 Sonnenstunden in Nörvenich.
In der vorletzten Septemberwoche kam es dann doch noch zu Niederschlägen. In Ostwestfalen-Lippe sind Werte zwischen 20 und 32 mm – Detmold/Halle – und am Niederrhein zwischen 41 und 55 mm – Kleve/Krefeld – aufgezeichnet worden, für diese Jahreszeit aber auch vergleichsweise niedrige Werte. Durchschnittlich fielen innerhalb des Beobachtungszeitraums an den Wetterstationen in NRW in der Summe rund 34 mm Niederschlag. Der Niederschlag wirkte sich auch auf die nutzbare Feldkapazität (nFk) aus. Der Deutsche Wetterdienst gab am 5. Oktober in Kleve eine nFk von 100 % an. In Nörvenich wurde aufgrund des niedrigen Niederschlags nur eine nFk von 40 % angegeben.
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