Viele Blüten, viele Beschäftigungsideen

Foto: Sigrid Tinz

Wir stellen schnelle Ideen vor, mit denen sich Kinder ohne viel Aufwand beschäftigen können:

Blütengeschmückte Pappkameraden

Dafür braucht es: pro Gesicht ein DIN-A4 großes Stück Pappe, Schere oder Messer, Stift, Blüten und Blätter. Wichtig ist, dass an ihnen jeweils noch ein Stück des Stängels dran ist.

So geht’s: Auf das Stück Pappe wird der Umriss eines Kopfs gemalt und bekommt mit der bewährten Punkt-Punkt-Komma-Strich-Methode ein Gesicht. Fehlen noch die Haare: Dafür werden oben auf dem Kopf mit einer Schere oder einem Gartenmesser Löcher und Schlitze gestochen. Wer mag, kann das auch unten am Kinn machen, dann bekommt das Gesicht einen Bart. In diese Löcher werden nun die Stängel verschiedener Blüten und Blätter gesteckt und gefädelt. Das ist nicht immer ganz einfach und trainiert so nebenbei die kindliche Feinmotorik. Wer das Kind nicht mit Messer oder Schere hantieren lassen möchte, kann die Blüten natürlich auch aufkleben lassen. Dafür ganz normalen Bastelkleber, doppelseitiges Klebeband, Milchsaft vom Löwenzahn oder selbstgemachten Mehlkleister verwenden. Dafür 2 EL Mehl Type 405 in ein Schälchen geben, teelöffelweise Wasser zugeben und so lange rühren, bis eine zähflüssig-klebrige Masse entsteht.

Blütensmileys

Dafür braucht es: Malpapier oder Tonkarton, Filzstift, ein Glas als Schablone, Mehlkleister, Pinsel, jede Menge Blüten – je kleiner und zarter, desto besser – aber auch Gräser und Blätter eignen sich.

So geht’s: Ein Blatt Papier mit dem Glas als Schablone mit Kreisen füllen. Zwischen den Kreisen sollte ausreichend Platz sein, da noch die Haare in Form von Blüten dazukommen. Diese Kreise mit lustigen Gesichtern bemalen. Die obere Kopfhälfte wird nun mit dem Mehlkleber eingepinselt und darauf dann aus den verschiedenen Blüten die Haarpracht geklebt.

Blatt-Steine-Ästchen-Insekten

Dafür braucht es: ein Kieselstein pro Tier, Blätter, Blüten, Stöckchen oder andere Naturmaterialien wie Ahornsamen oder Eichelkapseln, Klebstoff, optional: Wackelaugen.

So geht’s: Jeder Stein ist ein Insektenkörper, daran und darauf werden als Beine Stöckchen gelegt, als Flügel Blätter. Wenn das Kind die Steine und Zutaten auf einer passenden Unterlage auslegt und immer wieder anders arrangiert, schult das wie bei einem Puzzlespiel Koordination und Feinmotorik und regt dabei die Fantasie an.

Frischkäsekugeln

Dafür braucht es: 200 g Frischkäse, 100 g fein geriebener Hartkäse, 100 g gemahlene Mandeln, Pfeffer, Blüten und frische Kräuter.

So geht’s: Frische Kräuter und Blüten in feine Stücke schneiden. Frischkäse, Hartkäse und Mandeln mischen, mit Pfeffer würzen. Für den intensiveren Geschmack können Sie einen Teil der Kräuter gleich in die Käsemasse geben. Diese im Kühlschrank etwas ruhen lassen, dann lässt sie sich besser formen. Pralinengroße Kugeln daraus drehen und diese in den bunten Blüten und Kräutern wälzen.

Blütenplätzchen

Dafür braucht es: Blüten oder essbare Blätter, 1 Eiweiß, Mürbeteigkekse.

So geht’s: Die Eiweiße in einem Schälchen mit einer Gabel leicht verschlagen. Jedes Plätzchen dünn mit Eiweiß bestreichen. Jeweils eine Blüte darauflegen und leicht andrücken und trocknen lassen. Dann die Blüten noch mal mit Eiweiß bestreichen und dünn mit Zucker bestreuen. Den Ofen auf 180 °C vorheizen und die Plätzchen für circa 1 bis 2 Minuten backen, sodass die Eiweißschicht fest wird.

Kräutersalz

Dafür braucht es: grobes Meersalz, einen Mix aus Kräutern und Blüten.

So geht’s: Meersalz zusammen mit den grob zerkleinerten Kräutern und Blüten im Mixer mischen und zerkleinern. Ein optischer Genuss wird das Kräutersalz, wenn Sie es nach Farben getrennt mixen und dann in Schichten in ein Glas oder eine Pfeffermühle geben: Rot mit Rosen, Grün mit Rosmarin, Lila mit Salbeiblüten und Lavendel, Orange mit Ringelblüten, Blau mit Kornblumenblütenblättern, Gelb mit Löwenzahn.

Sigrid Tinz

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