Im Juni reisten die Mitglieder des Arbeitskreises für Betriebsführung Köln-Aachener Bucht (AK1) in die ackerbaugeprägte Champagne und die Picardie im Nordosten Frankreichs. Maximilian Jatzlau, Landwirtschaftskammer NRW, hat die Eindrücke aus der französischen Landwirtschaft zusammengefasst.
Zunächst stand in Schengen ein Einblick in den luxemburgischen Weinbau entlang der Mosel auf dem Programm. Die Ortschaft Schengen im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg steht in der Europäischen Union für den Abbau innereuropäischer Grenzkontrollen und die damit verbundene Reisefreiheit. Von dieser Reisefreiheit profitiert auch das Weingut Henri Ruppert inmitten der Rebstöcke am Markusberg als beliebtes Ziel für einen Tagesausflug. Spät-, Weiß- und Grauburgunder sind ebenso wie Rivaner, Elbling und Riesling typische Weine für die Weinberge an der luxemburgischen Mosel. Das seit Jahren drohende Einsatzverbot von Glyphosat in der deutschen und europäischen Landwirtschaft war im Großherzogtum Luxemburg bereits seit dem 1. Januar 2021 Realität, bis es im März 2023 auf gerichtlicher Ebene wieder gekippt wurde. Zuvor wurden Prämien von 30 bis 100 €/ha für den freiwilligen Verzicht auf Glyphosat gezahlt.
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