Vielfalt im Saum fördern

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Mit einem Projekt in fünf Kommunen von Nordrhein-Westfalen sollen Möglichkeiten zur Wiederherstellung und langfristigen Erhaltung blütenreicher Wegränder in der Agrarlandschaft erkundet werden. Wie das Bundesumweltministerium (BMU) vergangene Woche mitteilte, sollen damit Handlungsempfehlungen für Kommunen in ganz Deutschland entwickelt werden, um Wegränder als Insektenlebensräume zurückzugewinnen. Das Projekt ist im Landkreis Soest angesiedelt und läuft bis Dezember 2023. Das BMU fördert es über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit rund 300 000 €. Begleitet wird das Vorhaben vom Bundesamt für Naturschutz (BfN). Laut BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel macht das Projekt die Bedeutung von oft wenig beachteten Saumstrukturen für die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft sichtbar. „Um Wegränder und Säume optimal zu gestalten, spielt die enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen, den Landwirtinnen und Landwirten sowie dem Naturschutz eine wichtige Rolle“, sagte Jessel.