Vom Stall in den Hörsaal

Foto: privat

Lea Sensen aus Kevelaer hat sich bewusst dazu entschieden, zuerst eine Ausbildung zur Landwirtin zu machen und erst danach zu studieren.

 

Das Herz von Lea Sensen schlägt vor allem für eins: die Landwirtschaft. Sie wuchs als Tochter einer Tierärztin und eines Landwirts auf einem Milchviehbetrieb in Kevelaer auf. Nach ihrem Abitur entschied sich die heute 21-Jährige dazu, eine Ausbildung zur Landwirtin anzutreten. Besonders überraschend war das ihrer Aussage nach nicht: „Mir wurde die Landwirtschaft quasi in die Wiege gelegt. Wir waren immer alle als Familie zusammen im Stall. Es war und ist unser Familiending.“

 

Arbeit mit Tieren

 

An dem Beruf der Landwirtin gefalle ihr vor allem die Arbeit mit den Tieren. Dementsprechend wählte Lea Sensen ihre beiden Ausbildungsbetriebe so aus, dass sie immer mit Tieren arbeiten konnte. Ihre Ausbildung beginnt für die Kevelaerin in der Nähe ihrer Heimat auf dem Betrieb Buschhaus in Wachtendonk. Der Milchviehbetrieb setzt auf eine deutliche Arbeitserleichterung beim Melken: Melkroboter. „Mit Melkrobotern ist man doch wesentlich flexibler. Das vereinfacht vieles“, erklärt die Junglandwirtin. So blieb am Ende des Tages noch genug Zeit für ihre Hobbys. Dazu zählen zum Beispiel die Landjugend und der Fußball, dem sie schon seit ihrem sechsten Lebensjahr treu ist. Generell sei es ihr wichtig, dass es in ihrem Leben auch noch Dinge außerhalb der Landwirtschaft gibt.

 

Mehr in LZ 28-2025 auf S. 48.

 

acb