Vorfahrt für die Windkraft

Foto: Christiane Aumüller-Gruber

Der Ausbau der Windenergie in Deutschland steht unter völlig veränderten Vorzeichen. Die jährliche Windtagung im Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse brachte am Donnerstag vergangener Woche Klarheit in einigen Punkten. Christiane Aumüller-Gruber zeigt auf, was sich geändert hat.

Die auf Bundesebene neu gesetzten Ausbauziele stellten die Veranstalter, sprich die Landwirtschaftskammer NRW, das Zentrum für nachwachsende Rohstoffe, ZNR, und den Landesverband Erneuerbare Energien NRW, LEE, in den Vordergrund der Tagung. Zusammenhänge sowie Auswirkungen der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen wurden bis auf die kommunale Ebene beleuchtet.

Anhand der Zahlen führte Uwe Mohr, Leiter Haus Düsse, in die Veranstaltung ein. „Um die gesteckten Ausbauziele auf Landesebene zu erreichen, benötigen wir einen jährlichen Zubau von etwa 210 modernen Anlagen.“ Tatsächlich lag der Zubau in den zurückliegenden Jahren unter 100 neue Windturbinen.

Neue Rahmenbedingungen und neue Spielregeln für den Ausbau hätten eine regelrechte Aufbruchstimmung zur Folge, so Jürgen Brunner, LEE, der den Vormittag moderierte. „Die Windkraft steht jetzt im überragenden öffentlichen Interesse.“

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