Wärme aus Milch im Wohnhaus?

Foto: Alfons Fübbeker

Wärmerückgewinnungsanlagen, die mit der bei der Milchkühlung freigesetzten Wärme warmes Wasser für die Melkanlagenreinigung erzeugen, senken auf vielen Milchviehbetrieben die Energiekosten. In den letzten Jahren sind die Milchmengen und damit auch die anfallende Warmwassermenge bei der Wärmerückgewinnung stetig gestiegen. Für viele Betriebsleiter stellt sich die Frage, ob neben der üblichen Warmwassernutzung im Stallbereich auch eine weitergehende Nutzung im Wohnhausbereich möglich ist. Alfons Fübbeker, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, gibt Antworten.

Wärmerückgewinnungsanlagen entziehen auf der einen Seite der Milch die Wärme, kühlen sie dabei ab und erwärmen auf der anderen Seite das Wasser. Wassertemperaturen um die 45 °C sind dabei ohne zusätzlichen Aufwand möglich. Wie viel Abwärme aus der Milchkühlung für die Wärmerückgewinnung zur Verfügung steht, hängt in erster Linie von der Milchmenge ab und davon, ob die Milch vorgekühlt wird.

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